Montag, 15. Juli

Camping Alexandros, Neo Kavala, das ist jetzt unsere neue Anschrift. Wir sind hundertdreißig Kilometer weiter westlich gefahren und haben hier, auf einem wunderschönen Fleckchen Erde, unser neues Quartier genommen. Das Womo steht auf einer großen Wiese im Schatten, um uns herum Oleander und Palmen. Zum Sandstrand sind es nur ein paar Meter und zum dazugehörigen Restaurant ebenfalls. So haben wir Griechenland vor dreißig Jahren kennengelernt - hier hat es sich nicht verändert.
Stellplatz
Stellplatz
Insel Thasos gegenüber
Insel Thasos gegenüber
Am Strand
Am Strand

Samstag, 20. Juli

Die Zeit vergeht wie im Flug: Wir sind jetzt schon seit fünf Tagen hier und führen das Leben von Urlaubern, die es sich gut gehen lassen. Wir kümmern uns lediglich um die Frage, was wir heute essen und ob wir jetzt schwimmen gehen sollen oder später. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gut, alles ist fußläufig zu erreichen. Ein besonderes Highlight war die Fischsuppe, die uns die rührige Restaurant- und Campingplatzbetreiberin Maria kredenzt hat. Da könnte auch so manches Feinschmeckerlokal mit glänzen. Am Montag werden wir uns dann in Richtung Igoumenitsa auf den Weg machen.
Lesestunde im Schatten
Lesestunde im Schatten
Restaurantterrasse am Strand
Restaurantterrasse am Strand
Maria, die Chefin vom Ganzen
Maria, die Chefin vom Ganzen

Montag, 22. Juli

Gestern haben wir uns noch einmal Marias Fischsuppe zu Gemüte geführt. Einfach köstlich. Die Nacht ist etwas unruhig: Maria hat gleich zwei Hochzeitsfeiern in ihrem Etablissment zu versorgen. Mit südländischem Temperament und Live-Musik geht am Abend die Post ab. Trotzdem sind wir um sieben Uhr auf den Beinen - wir wollen ja heute nach Igoumenitsa. Die Fahrt verläuft zügig, die Autobahn ist streckenweise nagelneu. Die einzige Irritation stellt sich am letzten Mautposten ein. Hier stuft man uns in eine höhere Bezahlkategorie ein als bisher. Trotz unseres lautstarken Protestes gibt es kein Pardon. Am Ende zahlen wir (es handelt sich auch nur um einen Betrag von drei Euro). In Igoumenitsa kommen wir auf dem Campingplatz Kalami-Beach unter und stehen auf einem Terrassenplatz über dem Meer.
Fischsuppe
Fischsuppe
Kalami-Beach in Igoumenitsa
Kalami-Beach in Igoumenitsa
Blick vom Stellplatz
Blick vom Stellplatz
Strand
Strand

Donnerstag, 25. Juli

Das Thermometer zeigt einundvierzig Grad - nein, nicht in Griechenland. Wir stehen seit heute Abend um sechs auf unserem bewährten Stellplatz in Freiburg. Unsere Reise hierher ging von Igoumenitsa durch die Adria bis Venedig, dann durch Italien und die Schweiz ins Breisgau. Der Start gestern verläuft etwas holprig: Zunächst wird uns per SMS mitgeteilt, dass die Abfahrt von ein Uhr auf drei Uhr verschoben wird. Die Abfahrt wird dann später noch um weitere zwei Stunden nach hinten korrigiert. Uns ist das so lieber. Wir fahren später ab, können länger schlafen und kommen auch nicht mitten in der Nacht an. Aber nicht alle unsere Mitreisende sind begeistert. Ungefähr hundertfünfzig Abiturienten aus Süddeutschland müssen zum Ende ihrer Abi-Fahrt im Hafen mehrere Stunden auf dem Asphalt nächtigen. Zum Sonnenaufgang erreichen wir Venedig. Die Serenissima erhebt sich langsam aber sicher aus dem Nebel der Lagune. Ein toller Anblick. Unsere Fahrt nach Deutschland verläuft ohne Zwischenfall.
Unsere Fähre legt an
Unsere Fähre legt an
Durch die Adria
Durch die Adria
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Venedig im Morgengrauen
Venedig im Morgengrauen

Samstag, 27. Juli

Wir sind wieder zurück in Münster. Auch hier tropische Temperaturen. 
Last Exit to Coerde
Last Exit to Coerde