Morgen starten wir zu unserer Frühjahrstour 2025 nach Zypern. Alles ist schon gepackt - das Wohnmobil ist startklar gemacht. Der erste Streckenabschnitt geht über Frankreich und die Schweiz nach
Venedig in Italien. Von dort nehmen wir die Fähre nach Igoumenitsa in Griechenland.
Samstag, 1. März
Früh am Vormittag können wir starten und wir haben Glück: Die Autobahnen sind relativ frei, wir kommen zügig durchs Land und schon um 16 Uhr fahren wir auf den Campingplatz in Straßburg und richten
uns dort ein. Auch hier im Elsaß ist es kalt, gegen die Kälte wappnen wir uns mit einem „Wärmevorhang“ im Fahrerhaus und Einstiegstür.
Es ist noch früh am Tag - mit der Tram fahren wir in die Innenstadt, in einem kleinen Restaurant in der Nähe der Kathedrale essen wir elsässische Spezialitäten.
Kathedrale von Straßburg
Sonntag, 2. März
Aus dem Elsaß geht es über die Schweiz nach Italien. Die vielen belgischen Autofahrer, die wohl in den Winterurlaub wollen und die Autobahn bevölkern, haben anscheinend nicht das gleiche Ziel wie
wir: Die Autobahn zum Gotthart - Tunnel ist leer, ohne anzuhalten fahren wir in und durch den 17 Kilometer langen Tunnel. Kurz hinter der italienischen Grenze finden wir wieder Platz auf dem
Stellplatz in Como. Bei sonnigem Wetter bummeln wir am Ufer des Comer Sees entlang und bewundern die alten Villen hier am Seeufer. Blumen und Sträucher blühen schon in dieser vom Wetter verwöhnten
Landschaft. Mit der Seefähre fahren wir wieder zurück.
Rast am Gotthart
Kamelienblüte vor einer Villa am Comer See.
Montag, 3. März
Die Nacht war wieder kühl, aber beim Frühstück ist es kuschelig warm im Womo. Wir halten uns nicht lange auf, denn schließlich wollen wir zum Mittag „Bassano del Grappa“ erreichen. Die Stadt in der
Nähe von Venedig trägt ihren Namen nicht nach dem bekannten italienischen Trester, sondern nach dem Monte Grappa, mit über 1700 m die höchste Erhebung in der Region. Die Kommune hat hier am
Stadtrand einen Stellplatz eingerichtet, der für wenig Geld alles anbietet, was der Wohnmobilist sich so wünscht. Wir machen einen Spaziergang durch das historische Zentrum und bewundern die
mittelalterlichen Palazzi. Auf der Piazza Libertà genießen wir einen Capuccino in der Sonne.
Auf der Piazza Libertà.
Arkadengang am Rathaus
Terrassenplatz auf der Piazza
Dienstag, 4. März
Heute geht es um Kultur. Besser gesagt um die Architektur des frühen 16. Jahrhunderts. Im Veneto war Andrea Palladio der Stararchitekt. Wer als Adliger was auf sich hielt, ließ sich von
Palladio seine Villa bauen. Auf der Landkarte Oberitaliens sind unzählige seiner Bauwerke markiert. Die Unesco zählt Palladios Schöpfungen zum Weltkulturerbe. In Bassano del Grappa gibt es gleich
zwei Bauwerke zu bestaunen. Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg zur „Ponte Vecchio“, der alten Brücke, die Bassanos Altstadt mit der anderen Seite der Brenta verbindet. Es
handelt sich um eine gedeckte Holzbrücke, die nicht nur die beiden Siedlungen am Fluß miteinander verbindet, sondern auch für den Handel und das Militär von großer Bedeutung war. Kein Wunder, dass
sie im Laufe der Zeit mehrfach zerstört wurde. Aber immer wieder griff man beim Neuaufbau auf die Pläne Palladios zurück.
Von der Brücke aus hat man einen wunderbaren Blick in die umgebende Landschaft des Veneto. Danach wandern wir zur Villa Angarona, ebenfalls von Palladio geplant, aber nicht vollendet. Seinem Freund
Giacomo Angarona war in der Bauphase das Geld ausgegangen und so blieb es bei dem seitlichen Flügel, der wohl als Wirtschaftsgebäude diente. Das Haupthaus wurde erst im 17. Jahrhundert von Baldassare
Longhena ergänzt.
Nach soviel Kultur stärken wir uns in Bassano mit einer köstlichen Lasagne.
Ponte Vecchio
Umgebende Landschaft
Flügelgebäude der Villa Angarona
Haupthaus
Mittwoch, 5. März
Für Ver- und Entsorgung steht auf unserem Stellplatz alles parat. Hier können wir unser Brauchwasser geordnet ablassen, frisches Trinkwasser ist ebenfalls vorhanden und auch für die Toilette gibt es
einen eigenen Ausguss. Alles sehr praktisch angeordnet, so dass wir heute Morgen zügig starten können. Unser nächstes Ziel ist Treviso, eine Stadt im Dunstkreis von Venedig. Von der Bronzezeit bis zu
den Venezianern hat diese Stadt alle Herrscher, die Oberitalien in Beschlag genommen haben, erlebt. Die Altstadt ist weitgehend erhalten und wird von einem Netz kleiner Wasserläufe durchzogen,
weshalb man auch von Klein-Venedig spricht. Auch hier ist ein Stellplatz für Wohnmobile angelegt, die Altstadt ist fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Wir zögern nicht lange und verschaffen
uns einen ersten Überblick. Ein Cappuccino auf der Piazza im Sonnenschein rundet diesen ersten Besuch ab.
Wasserlauf in der Altstadt
Treffpunkt der adligen Ritter: Loggia dei Cavalleri
Arkadengang
Palazzo dei trecento
Donnerstag, 6. März
Der Mercato kommunale, der tägliche Wochenmarkt von Treviso, liegt auf einer kleinen Flussinsel in der Altstadt. Wir laufen der Botteniga entlang, die, vom Schmelzwasser der Alpen gespeist, sich in
Trevisa in zahlreichen Verästelungen bahn bricht. Die blühenden Trauerweiden und das frische Grün machen deutlich: Der Frühling ist da. Volle Sonneneinstrahlung und wolkenloser Himmel lassen das
Thermometer mit Leichtigkeit die 20° Marke knacken. Der Wochenmarkt wird von der Insel begrenzt, bietet aber frischen Fisch, Obst und Gemüse in großer Auswahl. Wir können nicht widerstehen und
erwerben zwei Thunfischfilets. Am Flussufer entlang geht es in die Altstadt. Wir passieren die Chiesa San Vito, im Innern ein wahres Kleinod der gotischen Kunst und Architektur. Unser Weg führt uns
nun zum Dom, dem Apostel Petrus gewidmet. Außen ein architektonischer Stilmix, bietet er im Innern eine Vielzahl von Kunstwerken der Renaissance. Höhepunkt ist das Gemälde „Maria Verkündigung“ von
Tizian. Die eindrucksvolle Krypta unter dem Hochaltar beherbergt die Särge verstorbener Kirchenfürsten.
Spaziergang am Wasser entlang
Flussinsel mit Wochenmarkt
Fischangebot
Chiesa San Vito
Tizian: Maria Verkündigung
Freitag, 7. März
Venedig, die Erhabene (Serenissima), liegt vor uns. Morgen geht es ja auf die Fähre nach Igoumenitsa, deshalb verlegen wir heute schon unseren Standort nahe dem Hafen von Venedig. Unser Stellplatz
ist direkt am Wasser, das Panorama von Venedig breitet sich vor unseren Blicken aus, neben uns der Hafen. Immer wieder rauschen Ozeanriesen durchs Bild, aber auch Wassersportler, die für die
„Historische Regatta“ im September trainieren, kreuzen unser Blickfeld. Weiterhin gibt das Wetter sein Bestes, heute ist für uns Ruhetag.
Stellplatz gegenüber der Serenissima
Ozeanriesen vor der Haustür.
Wassersportler
Sonntag, 9. März
Gestern Mittag stechen wir mit der Akka in See - sie bringt uns von Venedig nach Igoumenitsa im Norden Griechenlands. Das Schiff war früher mal als Nils Holgerson in der Ostsee unterwegs - die
Rettungsringe sind alle noch mit „Lübeck“ beschriftet. Es ist ein modernes Schiff, fast lautlos gleiten wir durch die Adria, umringt von Delphinen. Auch die Nacht verläuft störungsfrei und um 17 Uhr
laufen wir heute in den Hafen von Igoumenitsa ein, etwas später als geplant. Deshalb fahren wir heute auch nur bis Ionnina, mittlerweile ist es dunkel geworden.
Unsere Fähre, die Akka
Auf hoher See
Albanien in Sicht
Montag, 10. März
Das geht ziemlich schnell heute: Wir stehen früh auf, in Griechenland gehen die Uhren eine Stunde vor. Um neun Uhr sind wir schon auf der Autobahn und fahren ca. 450 km nach Osten. Hier ist der
Campingplatz Maria, der von gleichnamiger Dame betrieben wird. Das Camp ist uns in bester Erinnerung, direkt am Strand mit einem kleinen Restaurant, das Maria ebenfalls betreibt. Man fühlt sich hier
in das Griechenlands der 1980er Jahre versetzt. Wir werden einige Tage hier bleiben.
Stellplatz
Restaurant am Strand
Dienstag, 11. März
Wir genießen den Sonnenschein und die erhöhte Temperatur und erkunden die Umgebung. Das Camp liegt bei Kavala im Norden Griechenlands. Bis zur türkischen Grenze sind es von hier aus ungefähr 150
Kilometer. Fußläufig zum Camp liegt eine kleine Ansiedlung, in der die Grundversorgung sichergestellt wird, das heißt, Bäckerei, Metzgerei und Obst und Gemüsehandlung sind vor Ort. Außerdem gibt es
hier eine hübsche orthodoxe Kirche. Maria hat für uns zum Abendessen eine Fischsuppe gekocht, die wir schon bei unserem letzten Aufenthalt hier, vor sechs Jahren, genießen konnten. Köstlich!
Unsere Route bis zum Hafen von Tusuçu, dem Hafen für Zypern.
Orthodoxe Kirche in Neo Kavala
Fischsuppe
Mittwoch, 12. März
Heute ist es warm, den Himmel bedeckt aber leider eine kompakte Wolkendecke, die auch den kleinsten Sonnenstrahl nicht durchlässt. Davon lassen wir uns aber nicht beirren und wandern den Strand
entlang bis zu einem kleinen Hafen, der wohl vor allem Fischerbooten vorbehalten ist. Eine kleine Kapelle im Hafengebiet kündet von der Religiösität der Fahrensleute. Es ist still hier, nur ein
türkisches Paar, Touristen wie wir, erkundet das Gelände.
Fischerhafen
Hafenkapelle
Donnerstag, 13. März
Heute führt unser Weg in die Türkei. Bis zur Grenze sind es noch etwa 150 Kilometer. Doch vor dem Grenzübertritt gehen wir in Alexandropulos in einem Supermarkt einkaufen, da wir nicht genau wissen,
wie schnell wir an Türkische Lire kommen. An der Grenze erweist sich unsere Befürchtung, hier lange warten zu müssen, als grundlos. Trotz einer kilometerlangen Schlange an LKW‘s, an der wir
vorbeifahren, ist unsere Abfertigung zügig und nach einer halben Stunde rauschen wir auf einer top hergerichteten Autobahn in das Land der Turkmenen. In Gelibolu, einer kleinen Stadt an den
Dardanellen, wollen wir alle für uns notwendigen Dinge erledigen: Zunächst müssen wir zur Post, um dort die Karte für die Autobahnmaut aufzuladen. Doch wo ist die Post? Ein Paketbote, der zufällig
mit seinem Auto am Straßenrand steht, bietet uns an, vor uns her zu fahren. Ohne ihn hätten wir den Weg zur Post sicher nicht so schnell gefunden. In der Post erfahren wir, dass unsere alte Mautkarte
noch gültig ist - wir brauchen sie also nur noch aufzuladen. Nächste Schwierigkeit: Die Post akzeptiert keine Kartenzahlung. Glücklicherweise befindet sich vor der Post ein Bankomat. Dort können wir
dann auch gleich unseren Bargeldbedarf befriedigen. Jetzt brauchen wir nur noch eine türkische SIM Karte fürs Telefon und Internet. Die nette Christel von der Post verrät uns dann auch noch den Weg
zum nächsten Trürkcell-Laden. Dort erledigen wir dann die Restformalitäten. Türkei, wir kommen. Mit der Fähre geht es dann durch die Dardanellen in den asiatischen Teil der Türkei. Wir fahren
noch einige Kilometer, dann schlagen wir am Hochufer der Meerenge unser Nachtlager auf. Für heute sind wir geschafft.
Von Europa nach Asien
Stellplatz am Hochufer der Dardanellen.
Freitag, 16. März
Wir schlafen tief und fest und werden heute Morgen vom Gebell zweier streunender Hund geweckt. Unser Ziel heute ist das Altin Camp an der Kleinasiatischen Mittelmeerküste. Wir fahren 120 km auf gut
ausgebauter Autobahn und erreichen das Camp noch vor der Mittagspause. Man ist sehr um uns bemüht, der Platz liegt vorne am Wasser und hat alles, was wir brauchen. Schnell haben wir Kontakt zu
unseren türkischen Nachbarn, die uns zum Kaffee einladen und mit denen wir uns auf englisch austauschen. Sie zeigen uns auch den Weg zum Wochenmarkt, der mit allem, was die türkische Landwirtschaft
zu bieten hat, aufwartet.
Stellplatz Altin Camping
Türkische Meerjungfrau
Auf dem Markt
Samstag, 15. März
Mit unseren türkischen Nachbarn, Minu und Mesut, haben wir es gut getroffen. Heute helfen sie uns bei unseren Übertragungsproblemen. Unsere SIM Karte streikt beim Hochladen von Bildern. Auch
das W-Lan Netz des Campingplatzes macht da nicht mit. Die beiden haben einen eigenen, leistungsstarken Router in ihrem Wohnwagen, da können wir uns einbuchen. Jetzt klappt alles so wie gewohnt.
Ein weiters Problem muss gelöst werden: Der Temperaturfühler einer Gasflamme hat sich gelöst, jetzt wird dem Herd signalisiert „kalt“ - die Gaszufuhr wird dadurch automatisch gestoppt. Wir brauchen
einen Sprengring, um den Fühler wieder zu sichern. Mit dem Motorrad fahren wir zu einer Eisenwarenhandlung (Tipp vom Platzkalfaktor). Doch dort kann niemand etwas mit meinem Foto anfangen - ich
durchsuche die Regale nach einer möglichen Ersatzlösung, die mir beim herumsuchen und nachdenken dann auch einfällt. Zurück im Wohnmobil setze ich das auch gleich um. Perfekt - es funktioniert. Der
Brenner tut wieder seinen Dienst. Jetzt können wir den Sonnenschein am Strand so richtig genießen.
Mit Minu und Mesud beim Kaffeetrinken.
Altin-Camp Strand
Sonntag, 16. März
Ein neuer Tag mit Frühsommer-Wetter. Ich gehe nach dem Aufstehen am Strand joggen, wir frühstücken anschließend in Ruhe und machen uns dann auf zu einer langen Strandwanderung. Am Nachmittag haben
wir uns mit Minu und Mesut auf ein Glas Wein verabredet. Die beiden gehören zur modernen türkischen Mittelschicht, leben in Istanbul und sind selbständig im internationalen Geschäft tätig. Hier im
Westen der Türkei gibt es einen liberalen Islam. Kopftücher sieht man auf den Straßen weniger als in deutschen Großstädten, das Alkoholverbot ist hier wohl nicht existent und auch vom Ramadan spüren
wir hier nichts. Der Westen der Türkei ist sehr europäisch. Wir entdecken viele Gemeinsamkeiten in unseren Lebenswelten.
Strandspaziergang
Gesellige Runde.
Sonnenuntergang
Montag, 17. März
Kusadasi liegt knapp dreihundert Kilometer vom Altin Camp entfernt und liegt ganz nahe bei der antiken Stadt Ephesus. Wir packen unsere Siebensachen, verabschieden uns ganz herzlich von Misu und
Mesut, mit denen wir weiter in Kontakt bleiben wollen, und fahren Richtung Süden. In Kusadasi haben wir Glück, der Stellplatz liegt direkt am Yachthafen und der Innenstadt. Schnell sind die
Anmeldevormalitäten erledigt und wir bummeln den Kai entlang und in die Altstadt. Heute ist unser Hochzeitstag, den wollen wir mit einem schönen Essen feiern. Ein Fischrestaurant spricht uns
besonders an, der Besitzer hat lange Jahre in Deutschland gearbeitet und spricht fließend Deutsch. Gemeinsam stellen wir ein Menü aus Vorspeisen und Hauptgericht zusammen und einen guten Wein gibt es
auch noch dazu. So klingt dieser Tag in einer stilvollen Atmosphäre aus…
Uferpromenade in Kusadasi
Fröhliches Treiben in der Altstadt
Fischmenü
Dienstag, 18. März
Antalya, Ziel von vielen Pauschaltouristen in der Türkei. Wir kommen gegen 15 Uhr an, wollen eigentlich zum Strand, doch ein langes Gespräch mit einem Paar aus Österreich nimmt uns die Zeit , dies in
die Realität umzusetzen. Die beiden kommen gerade aus Zypern und können uns natürlich viele Tipps geben wo und wie wir dort unterkommen können. Wir essen deshalb zuerst etwas und als wir zum Strand
kommen, wird es schon dunkel. Es ist aber ein schöner Abend, die Luft ist lau, wir genießen es.
Strand von Antalya
Strandpromenade
Donnerstag, 20. März
Gestern sind wir von Antalya bis Anamur gefahren. Es ist sehr windig und als wir ankommen regnet es so stark, dass wir nicht aussteigen können. Der Küstenabschnitt von Antalya über Alanya bis Anamur
ist wunderschön, doch sehr touristisch. Große Hotels und eine vierspurige Straße begleiten die Küste, erst ab Anamur wird es gemütlich. Wir übernachten am Strand, heute Morgen ist der Himmel klar,
doch es weht ein starker, kalter Wind. Wir fahren weiter bis Tasucu, unserem Hafenort für die Überfahrt nach Zypern. Schnell finden wir die das Büro der Schifffahrtsgesellschaft, um unser Ticket zu
erstehen. Die junge Frau am Schalter verhandelt mit uns auf Englisch, wenn es kniffelig wird, ruft sie ihre Mutter an, die perfekt deutsch spricht. Sie hat lange in Kiel gelebt und verhandelt dann
mit uns weiter. Alles ist perfekt. Morgen um elf Uhr kann es los gehen.